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Freitag, 2. September 2011
Wiki Loves Monuments
zum selber fotografieren und fotos hier online stellen komme ich ja leider schon lange nicht mehr... für alle, die eine kamera haben und nicht wissen was sie fotografieren sollen, gibt es jetzt aber einen wettbewerb, bei dem das fotografieren nicht nur des fotos willen passiert, sondern ganz nebenbei die wikipedia mit passendem bildmaterial gefüllt wird. WikiLovesMonuments nennt sich das ganze und findet übrigens nicht nur in österreich statt, sondern europaweit machen über 15 länder mit. wer mitmachen will, sollte übrigens nicht zu lange warten, denn für den wettbewerb eingereicht werden, kann nur bis ende september. hochladen ist danach natürlich auch noch möglich aber an WikiLovesMonuments teilnehmen leider nicht.
um die denkmäler in der eigenen umgebung oder dem nächsten urlaubs- oder ausflugsziel zu finden - es soll ja angeblich leute geben, die für so was zeit haben - muss übrigens kein reiseführer gekauft werden: auf der website finden sich praktischer weise karten in denen die denkmäler eingezeichnet sind. siehe wikilovesmonuments.at
um die denkmäler in der eigenen umgebung oder dem nächsten urlaubs- oder ausflugsziel zu finden - es soll ja angeblich leute geben, die für so was zeit haben - muss übrigens kein reiseführer gekauft werden: auf der website finden sich praktischer weise karten in denen die denkmäler eingezeichnet sind. siehe wikilovesmonuments.at
Donnerstag, 10. Juni 2010
other dimensions [n]
Eröffnung
10. Juni 2010, 20:30
Film/Videoprogramm
10. Juni 2010, 21:00
Ausstellungsdauer
18:00 - 4:00
11. Juni 2010 - 13. Juni 2010
schikaneder, Margaretenstraße 24, 1040 Wien
Samstag, 21. Juli 2007
Vogel und Vögel
Freitag, 20. Juli 2007
Nachbearbeitung
was nach Modell, Gussform und Guss noch fehlt ist die nachbearbeitung. den einguss und die luftkanäle werden mit einer zange abgezwickt und dann mit feinem schleifpapier noch nachgebessert. glanz kann nur durch schleifen und leider nicht mit metall politur erreicht werden, da beim polieren damit eine graue schicht entsteht und glanz erst nach erneutem schleifen oder starkem reiben zum vorschein kommt.

und so sieht der fertige guss aus. damit der vogel aus zinn hier für das foto in die lüft schweben kann und einen schatten wirft, hab ich aus dünnem kupferdraht ein kleines gestell gebastelt.

weil das foto keinen richtigen größenvergleich gibt und nicht zeigt wie klein das ganze in wirklichkeit ist: hier mit einer zwei euro münze.

mittlerweile in guter gesellschaft mit einem speckstein von mir.

und so sieht der fertige guss aus. damit der vogel aus zinn hier für das foto in die lüft schweben kann und einen schatten wirft, hab ich aus dünnem kupferdraht ein kleines gestell gebastelt.

weil das foto keinen richtigen größenvergleich gibt und nicht zeigt wie klein das ganze in wirklichkeit ist: hier mit einer zwei euro münze.

mittlerweile in guter gesellschaft mit einem speckstein von mir.
Donnerstag, 19. Juli 2007
Metall Guss
nach der erstellung des Wachsmodells und der Gussform folgt nun endlich der guss selbst. hierzu muss die form aus silikon aufgeschnitten werden. dazu kann ein scharfes messer, eine rasierklinge oder ähnliches verwendet werden. die genaue höhe für den schnitt lässt sich durch die markierung auf der form erkennen. damit sich die beiden hälften nicht verschieben empfiehlt es sich noch eine verbindung zu lassen.

zusätzlich sollten noch entlüftungskanäle in die form geschnitten werden. diese sorgen dafür, dass die luft entweichen kann und sich das metall gleichmäßig verteilt und die ganze form ausfüllt. Natürlich wird auch ein eingusskanal benötigt. dieser lässt sich problemlos hineinschneiden. es ist auch ratsam die form mit einem trennmittel zu bersteichen, da so mehr abgüsse möglich sind und die form effektiver genützt werden kann.

damit die form nicht auseinander fällt spanne ich sie mit holzplatten und schraubzwingen zusammen. das flüssige zinn sollte auf keinen fall in berührung mit dem holz kommen. für anfänger empfiehlt es sich metall oder anderem nicht entflammbaren materialien zu arbeiten. das selbe gilt für den bereich darunter.
das zinn für den guss habe ich in einer metallwarenhandlung als stangenware erhalten und dann in kleine stückchen geschnitten. da reines zinn eher zähflüssig ist, sollte ein legierung mit einem geeignetem metall zum beispiel blei verwendet werden.

zum erhitzen eignet sich ein bunsenbrenner aber selbst kerzen sind geeignet das zinn in die richtige temperatur zu bringen. meist ist eine recht kleine flamme schon ausreichend. nur bitte nicht so wie es hier am foto aussieht am holzboden zündeln. ausreichend wasser zum löschen sollte doch etwas in brand geraten sollte auf jeden fall auch da sein!

sollte das zinn nicht in die form fliesen sondern einen pfropfen auf der oberfläche bilden war es entweder zu kalt und ist sofort wieder hart geworden oder es war zu wenig flussmittel vorhanden.
die befüllte form wird dann ausgespannt und wieder geöffnet. für das foto hab ich die form auseinandergeschnitten - sollten mehrere abgüsse geplant sein ist dies nicht ratsam.

gut zu sehen sind der eingusskanal und die teilweise ausgefüllten entlüftungskanäle in der form. es ist ratsam etwas zu warten bis die form abgekühlt ist. zur kühlung sollte kein wasser verwendet werden!

dann wird das objekt aus der form genommen. jetzt fehlt nurmehr die nachbearbeitung.

zusätzlich sollten noch entlüftungskanäle in die form geschnitten werden. diese sorgen dafür, dass die luft entweichen kann und sich das metall gleichmäßig verteilt und die ganze form ausfüllt. Natürlich wird auch ein eingusskanal benötigt. dieser lässt sich problemlos hineinschneiden. es ist auch ratsam die form mit einem trennmittel zu bersteichen, da so mehr abgüsse möglich sind und die form effektiver genützt werden kann.

damit die form nicht auseinander fällt spanne ich sie mit holzplatten und schraubzwingen zusammen. das flüssige zinn sollte auf keinen fall in berührung mit dem holz kommen. für anfänger empfiehlt es sich metall oder anderem nicht entflammbaren materialien zu arbeiten. das selbe gilt für den bereich darunter.
das zinn für den guss habe ich in einer metallwarenhandlung als stangenware erhalten und dann in kleine stückchen geschnitten. da reines zinn eher zähflüssig ist, sollte ein legierung mit einem geeignetem metall zum beispiel blei verwendet werden.

zum erhitzen eignet sich ein bunsenbrenner aber selbst kerzen sind geeignet das zinn in die richtige temperatur zu bringen. meist ist eine recht kleine flamme schon ausreichend. nur bitte nicht so wie es hier am foto aussieht am holzboden zündeln. ausreichend wasser zum löschen sollte doch etwas in brand geraten sollte auf jeden fall auch da sein!

sollte das zinn nicht in die form fliesen sondern einen pfropfen auf der oberfläche bilden war es entweder zu kalt und ist sofort wieder hart geworden oder es war zu wenig flussmittel vorhanden.
die befüllte form wird dann ausgespannt und wieder geöffnet. für das foto hab ich die form auseinandergeschnitten - sollten mehrere abgüsse geplant sein ist dies nicht ratsam.

gut zu sehen sind der eingusskanal und die teilweise ausgefüllten entlüftungskanäle in der form. es ist ratsam etwas zu warten bis die form abgekühlt ist. zur kühlung sollte kein wasser verwendet werden!

dann wird das objekt aus der form genommen. jetzt fehlt nurmehr die nachbearbeitung.
Mittwoch, 18. Juli 2007
Gussform
irgendwie gefällt mir der vogel (siehe Wachsmodell) und deshalb werd ich ihn mal mit zinn abgießen. es gibt zwar schon einige mehr oder weniger gute tutorials im netz zum metallguss aber, da doch niemand so arbeitet wie ich, werd ich mal meine methode veröffentlichen. also seht das und die folgenden postings als anleitung zum selber metall gießen. wer fragen, anregungen, tipps etc. hat bitte ruhig bei mir melden. kontakt siehe http://demus.at
zuerst wird natürlich ein modell benötigt. ich verwende da meist wachs, weil es sich gut formen lässt und noch dazu recht umweltfreundlich ist. für weniger kreative gibt es auch die möglichkeit formen zu kaufen oder objekte anderer zu kopieren. (bitte nur objekte nehmen, die dafür freigegeben wurden, da ersten viel arbeit dahinter steckt und zweitens das ganze sonst illegal wird!)
als nächster schritt wird ein negativ benötigt. je nachdem ob es hinterschneidungen gibt oder nicht - ob in 'verlorener form' gegossen werden soll oder mehrere abgüsse geplant sind - welchen temperaturen die form ausgesetzt wird, sind unterschiedliche abformmassen geeignet.
bei zinn, blei oder andern materialien mit niedrigem schmelzpunkt sind gips und (hitzebeständiger) silikon bestens geeignet. obwohl es recht teuer ist verwende ich meist silikon, da leichte hinterschneidungen kein problem sind, formen aus mehren teilen nicht beim abformen unterteilt werden müssen und etwa im vergleich zu gips die form auch mal wo runter fallen kann ohne, dass sie bricht. je nach pflege und umgang sind bis zu 200 abgüsse möglich.
die form in der das negativ erstellt wird sollte auf keinen fall zu kein sein. platz für einguss und gusskanäle sollte auf jeden fall gelassen werden. vom plastikbecher bis zur metalldose hab ich schon alles gesehen. auf jeden fall ist es wichtig, dass sie nachher problemlos entfernt werden kann. praktisch finde ich papier mit einer kleinen gipsschicht überzogen. die lässt sich dann problemlos herunterbrechen und die größe kann ideal abgepasst werden.

zuerst muss ein boden erstellt werden. je nach größe sind zwischen 20 und 50 mm ideal. früher hab ich das silikon zuerst in ein extragefäß gefüllt - dort mit dem härter vermischt und dann erst in die form gegossen. da das genaue abschätzen der benötogten masse oft schwer ist und durch das umfüllen oft viel material verloren geht, fülle ich zuerst das sillikon in die form und gebe erst dann den härter dazu.

nachdem der boden getrocknet ist - dauert 12 bis 24 stunden und lieber zu lange warten - markiere ich auf der form in welcher hohe ich das objekt befinden wird, da ich keine unterteilungen einbaue.

nachdem das objekt mit einer schicht silikon (+ härter) überzogen ist, kommt es auf den boden und die restliche form wird aufgefüllt. und jetzt heistt es nicht ungeduldig werden und wieder 24 stunden warten. den einguss für das metall und die gusskanäle, die eine gleichmäßige verteilung des zinns in der ganzen form ermöglichen, schneide ich erst später heraus.
zuerst wird natürlich ein modell benötigt. ich verwende da meist wachs, weil es sich gut formen lässt und noch dazu recht umweltfreundlich ist. für weniger kreative gibt es auch die möglichkeit formen zu kaufen oder objekte anderer zu kopieren. (bitte nur objekte nehmen, die dafür freigegeben wurden, da ersten viel arbeit dahinter steckt und zweitens das ganze sonst illegal wird!)
als nächster schritt wird ein negativ benötigt. je nachdem ob es hinterschneidungen gibt oder nicht - ob in 'verlorener form' gegossen werden soll oder mehrere abgüsse geplant sind - welchen temperaturen die form ausgesetzt wird, sind unterschiedliche abformmassen geeignet.
bei zinn, blei oder andern materialien mit niedrigem schmelzpunkt sind gips und (hitzebeständiger) silikon bestens geeignet. obwohl es recht teuer ist verwende ich meist silikon, da leichte hinterschneidungen kein problem sind, formen aus mehren teilen nicht beim abformen unterteilt werden müssen und etwa im vergleich zu gips die form auch mal wo runter fallen kann ohne, dass sie bricht. je nach pflege und umgang sind bis zu 200 abgüsse möglich.
die form in der das negativ erstellt wird sollte auf keinen fall zu kein sein. platz für einguss und gusskanäle sollte auf jeden fall gelassen werden. vom plastikbecher bis zur metalldose hab ich schon alles gesehen. auf jeden fall ist es wichtig, dass sie nachher problemlos entfernt werden kann. praktisch finde ich papier mit einer kleinen gipsschicht überzogen. die lässt sich dann problemlos herunterbrechen und die größe kann ideal abgepasst werden.

zuerst muss ein boden erstellt werden. je nach größe sind zwischen 20 und 50 mm ideal. früher hab ich das silikon zuerst in ein extragefäß gefüllt - dort mit dem härter vermischt und dann erst in die form gegossen. da das genaue abschätzen der benötogten masse oft schwer ist und durch das umfüllen oft viel material verloren geht, fülle ich zuerst das sillikon in die form und gebe erst dann den härter dazu.

nachdem der boden getrocknet ist - dauert 12 bis 24 stunden und lieber zu lange warten - markiere ich auf der form in welcher hohe ich das objekt befinden wird, da ich keine unterteilungen einbaue.

nachdem das objekt mit einer schicht silikon (+ härter) überzogen ist, kommt es auf den boden und die restliche form wird aufgefüllt. und jetzt heistt es nicht ungeduldig werden und wieder 24 stunden warten. den einguss für das metall und die gusskanäle, die eine gleichmäßige verteilung des zinns in der ganzen form ermöglichen, schneide ich erst später heraus.
Dienstag, 17. Juli 2007
Wachsmodell
gerade wenn es so heiß ist wie im moment, dann heißt es aufpassen wo man was lagert. ich zum beispiel hab für modelle und einfach so zum kneten, wenn ich mal zufällig für die finger bewegung brauch und nicht am tippen bin, gutes teures bienenwachs. klar war ich so dumm und habs am fensterbrett liegenlassen ...
drum hab ich mal angefangen die wachsreste zu bearbeiten: zwischen meinen fingern bild sich eine form, die sich unweigerlich auflöst und in eine neue form übergeht... und die wachsform mit der ich aufgehört hab gibt’s hier mal als foto zum bewundern.
drum hab ich mal angefangen die wachsreste zu bearbeiten: zwischen meinen fingern bild sich eine form, die sich unweigerlich auflöst und in eine neue form übergeht... und die wachsform mit der ich aufgehört hab gibt’s hier mal als foto zum bewundern.




war nur ein kleiner rest, den ich hier verwendet hab, - so macht man mit einem foto aus einer mücke einen elefanten. ;)
Freitag, 27. April 2007
Eröffnungsgäste
gesellschaftliche normen sind doch eine interessante geschichte. zum beispiel bei eröffnungen von ausstellungen und ähnlichen anlässen tauchen die besucher immer besonders herausgeputzt auf. man kommt ja schließlich hin um gesehen zu werden und in guter erinnerung zu bleiben. wirklich spannend sind die reaktionen, wenn mal jemand auftaucht, der nicht so ganz ins bild passt. da kann sich die feine gesellschaft nicht zurückhalten und muss das natürlich - wenn möglich in hörweite des unpassenden subjekts - gleich mal durch besprechen. naja wenn man so wie ich das mal ausprobiert, dann muss man hald mit unverständnis rechnen.

womit ich gleich meinen zweiten wichtigen punkt anbringen muss. das unverständnis gegenüber eröffnungsreden. da steht dann eine pseudo- wichtige person vorne und nennt eine wurst von namen von leuten die angeblich wichtig waren für das zustandekommen von eben diesem ereignis waren. klar hat ein haufen leute im vorfeld viel zeit investiert und auch eine form der anerkennung ist extrem wichtig. ich frage mich nur ob eine erwähnung zwischen ein paar dutzend namen und ein höflicher applaus eines fast schlafenden publikums tatsächlich als würdigung empfunden werden. wer eigentlich monatelang sein herzblut in die sache gesteckt hat geht da gleich mal unter oder wird gar – ganz unabsichtlich – vergessen.
eigentlich bekommt man auch gar nichts mit von dem um das es eigentlich geht. entweder man wird von einer traube menschen mitgerissen und bekommt deshalb nicht mit weil man natürlich nicht unbedingt im weg stehen will oder man ist irgendwie direkt in der gruppe und wird unwillkürlich vorwärts (richtung ausgang) gedrängt. naja wenn man wirklich was mitbekommen will, dann sollte man erst ein zwei tage später hingehen.
im diesen sinne kann ich nur allen leuten, die sich für interaktive audio-visuelle kunst interessieren und noch vor dem 1. november nach st. pölten kommen, den klangturm nur herzlich empfehlen. ein gut gemeinter tipp: nicht alleine hingehen sondern mindesten zu dritt sonst funktioniert einiges leider nicht.

aktuelle infos zu Intermedium Orfeus 07 und zum Klangturm in st. pölten.
Mittwoch, 21. März 2007
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